Der TÜV und seine Folgen…

… 20:00 Uhr, in der Werkstatt angekommen. der Plan: das Fahrzeug muss bis morgen früh um 10 uhr TÜV fertig sein! dazu muss unter anderem nochmal die Ölwanne neu abgedichtet werden. An sich kein Problem, mit 10 stunden daily-work im Nacken, ohne Hebebühne und ohne Heizung ist das ganze aber schon etwas spannender… Egal, um Punkt 3:30 in der Früh war der Wagen dicht und bereit für eine 1. Testfahrt. Zur absoluten Überraschung hatte es die letzten Stunden wohl ordentlich geschneit. Gut, nicht Gut? GUT! das Driftverhalten des Hecktrieblers kann bei solchen Bedingungen mal richtig getestet werden. So kam es, dass 15 Liter Super Plus verbleit später, das Fahrzeug für “Einsatzbereit” erklärt wurde, und ich mich mit einem Grinsen zu 2 Stunden Bettruhe verabschiedet habe.

Als der Wecker klingelte, war ich gerade erst richtig eingeschlafen. Egal, hochmotiviert gings wieder zur Halle. So sind wir dann bei bestem Wetter zum TÜV-Nord, zwischen durch noch schnell die benötigte Sicherheitsausrüstung an der Tanke geliehen.

Sichtung
Der Prüfer so wie weitere “Sachverständige” sammelten sich um das Auto und fachsimpelten ohne Ende … zwischendurch schnappte ich ein paar Sätze wie “…was eine Perle” oder “….das hat man damals so gemacht” auf. Alles in allem schien das Prüfstellenpersonal einigermaßen zufrieden. Lediglich die nicht auffindbare Fahrgestellnummer macht alle Beteiligten etwas Sorgen.

Bremstest
In der Nacht zuvor hat sich rausgestellt, dass die neu abgedrehten Bremscheiben nicht ganz rund liefen, also wurden kurzerhand die aus dem Schlachtvieh eingebaut. wie gut die waren, war nicht bekannt, daher war der Bremtest für uns ziemlich spannend. Aller Aufregung zu trotz gab es Bestnoten bei dieser Disziplin.

Lampenkontrolle
Iregendwas ist ja immer… Standlicht, Abblendlicht, Blinker links, Blinker rechts und jetzt bitte mal den Warnblinker! Hmmm… Warnblinker … anscheinend war das Vertrauen der Franzosen damals so groß, dass sie die Karren ohne Warnblinkanlage geordert haben. Mist.

Ab auf die Bühne
Bei der Prüfung von “Unten” wurde nur ein “kleines” Leck an der Benzinpumpe festgestellt, sonst war man zufrieden.

Alles in allem war ich doch froh das es keine gravierenden Probleme gab…

Die Folgen:
Um der StVO gerecht zu werden, hab ich mich ein paar Tage später mal an die Elektrik gemacht und einen Warnblinkstecker eingelötet.

elektroschmog.jpg

Dazu nochmal eine Stunde im Motorraum rummgeschliffen und irgendwann die Fahrgestellnummer gefunden. Neue Benzinpumpe ist mittlerweile auch verbaut. Alles gut. Der Termin zur Nachprüfung kann kommen…
fgn.jpg

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Kommentare

3 Comments so far
  1. Corto März 28, 2008 15:22

    Vom kauf bis hier hin eine ganz schöne Odyssee. Was lange brauch wird endlich gut!.

  2. marco März 28, 2008 15:51

    das will ich wohl meinen… sehr amüsant wenn man überlegt das ich für DAS ALLES 2 Wochen eingeplannt habe …

  3. chrizzo März 30, 2008 20:47

    2 wochen, hahha ich kann nich mehr!
    naja nächste mal bisse druch hoffen wir alle!